Herzlich willkommen bei der DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim

26.07.2020

EINSATZ in Heidenheim

Und wieder ein Einsatz!
Dieses mal in Heidenheim. Am frühen morgen, ab ca. 3.30Uhr wurde das Gebiet um das Klinikum Heidenheim und der Keller der Klinik von unserer Staffel und dem BRH Heidenheim abgesucht. Auch ein Mantrailer der Malteser Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd war anwesend.
Nach ca. 2st Suchzeit konnte der vermisste lebend durch einen BRH Hund gefunden werden.




26.07.2020
Spenden sammeln

Unser neues Einsatzfahrzeug muss ffinanziert werden. Deshalb waren wir am 18.06.2020 in der Innenstadt in Heidenheim unterwegs um Spenden zu sammeln.
Vielen Dank an alle fleißigen Spendern mit großen und kleinen Spenden!






26.07.2020

EINSATZ bei Sontheim a.d. Brenz

 Zu einem weiteren Einsatz durfte die DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim und weitere Rettungshundestaffeln, am 17.06.2020 ausrücken.
Vermisst wurde ein 30-jähriger im Bereich Sontheim a.d. Brenz.
Leider musste die Suche in der Nacht eingestellt werden.
Da ein anonymer Hinweis über einen eventuellen Aufenthaltsort der vermissten Person, über das Kontaktformular der BRH Rettungshundestaffel Heidenheim einging, wurden wir am Sonntag 19,07. ein weiteres mal gerufen.
Nach Nachforschungen der Polizei, stellte sich der Hinweis jedoch als Falschmeldung heraus, so dass der Einsatz wieder abgebrochen wurde.


Foto: Markus Brandhuber



26.07.2020

Blutspende
Am 07. Juni durften wir wieder eine Blutspende in Schnaitheim durchführen.
Wir bedanken uns bei allen Helfern und vorallem bei allen Spendern!



30.06.2020

EINSATZ in Heidenheim

Am Donnerstag 25.06.2020 ging um ca. 21:00Uhr der Alarm für die BRH & DRK Rettungshunde los.
Auch die Leitungsgruppe des DRK-Kreiverbandes sowie die Gruppe Technik und Sicherheit wurden alarmiert. Zusätzlich wurden auch die Mantrailer der Malteser Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd angefordert.
Gemeinsam wurde der vermisste 43 jährige Mann gesucht.
Gegen 4:00Uhr  am Freitag morgen musste der Einsatz erst mal abgebrochen werden, leider ohne Erfolg.
Doch schon am Freitag Nachmittag wurde die Suche mit einem Mantrailer der BRH Rettungshundestaffel Mittlerer Neckar e. V. fortgesetzt. Auch die Flächensuchhunde von BRH und DRK Heidenheim werden erneut dazugezogen. Leider musste dieses mal wegen einem Unwetter die Suche erneut unterbrochen werden. Doch gleich am Samstag Morgen konnte diese fortgesetzt werden.
Aufgrund weiterer Erkenntnisse konnte der Einsatz ausgeweitet werden. Weitere Rettungshundestaffeln aus verschiedenen Landkreisen, Drohnenpiloten sowie die DRK Bergwacht Heidenheim wurden hinzugezogen. Rund 70 Rettungshunde, 170 Einsatzkräfte und drei Drohnen waren beteiligt. Gegen 02:00Uhr wurde die Suche erneut erfolglos eingestellt.
Auf Wunsch der Polizei werden am Sonntag 28.06.2020 weitere Spezialisten alarmiert. Während der Suche ging ein entscheidender Hinweis aus der Bevölkerung ein, der dazu führte, dass das Einsatzgebiet in Richtung Möbelhaus Roller verlagert wurde.
Wieder konnten Mantrailer und Flächenhunde alarmiert werden. Am späten Sonntag Abend hatte die Suche tatsächlich Erfolg. Das Mantrainlingteam Guido Geyer mit Dakota (Malteser Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd)  konnte den Vermissten leicht unterkühlt, verwirrt, aber ansonsten unversehrt, ffinden Wunder gibt es also doch noch!

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit!


Auch die Heidenheimer Zeitung berichtete von diesem Einsatz.
Hier sind die Artikel verlinkt:

"Nach vier Tagen Suchaktion: Wie Hund Dakota den vermissten 43-jährigen fand"

+ "Vermisster Mann aus Heidenheim lebend gefunden"

+ "Einsatzkräfte suchen mit Leichenspürhunden nach vermisster Person"

+ "Polizei sucht Person in psychischem Ausnahmezustand"



(16.06.2020)

Ein BOS-adäquates Einsatzfahrzeug ist kein „Busle“!

 

Neu oder gebraucht? Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, berichtet die Staffelleitung im Zuge des Gesprächs über die geplante Anschaffung eines Einsatzfahrzeugs.

„Um Menschen, Hunde und Material in den Einsatz zu bringen, brauchen wir ein Fahrzeug“, erklärt Gertrud Fucker. Das kann allerdings nicht irgendein „Busle“ sein. Vielmehr gelten hier die Vorgaben der BOS, abgekürzt für „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“, wie der Sammelbegriff für Einrichtungen lautet, die mit der Abwehr von Gefahren betraut sind. Sie definieren den Verwendungszweck eines sogenannten „Sonderfahrzeugs Rettungshunde (SoFz-RH) / Kennung 77“ wie folgt:

Das Fahrzeug ist geeignet und dazu bestimmt, Einsatzkräfte, Einsatzhunde und alle erforderlichen Einsatz-materialen, verkehrs- und betriebssicher, unter Beachtung aller gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien, an den Bestimmungsort zu transportieren.“

Darüber hinaus gilt es, die entsprechenden Ausstattungsrichtlinien für die Fahrzeuge der jeweiligen Bereitschaften einzuhalten. Sie beschreiben beispielsweise genau den Fahrzeugtyp, die Mindestanzahl der Sitzplätze, die Standards für die Kommunikation, die Technik und das mitzuführende Verbandsmaterial sowie den Umfang der Materialien für die Rettung und die Vorbereitung für den Transport von Verletzten.

„Leider ist unser aktuelles Fahrzeug nun in die Jahre gekommen, die Spuren sind trotz guter Pflege nicht zu übersehen.“ Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Sprinter des Baujahrs 1998 mit zwischenzeitlich 200.000 Kilometern auf dem Tacho, und der TÜV gewährt ihm den Betrieb nur noch bis Januar 2021. Insofern ist es also ohne Übertreibung höchste Zeit für einen Ersatz. Denn: „Wohin uns unser nächster Einsatz führt, und ob wir dann ein Kind, ein Unfallopfer, eine verwirrte Person suchen, oder ob wir nach einer Explosion Gebäudetrümmer durchsuchen müssen – keiner weiß es.“

Sicher ist jedoch, dass die Staffel nicht mehr eingesetzt werden könnte, wenn sie über kein entsprechend brauchbares Fahrzeug verfügen würde. Da alle Mitglieder der Bereitschaft verantwortungsbewusste Menschen sind, die mit beiden Füßen auf dem Boden stehen, verlief die Diskussion darüber, ob ein Neu- oder Gebrauchtwagen angeschafft werden soll, äußerst professionell. Trotzdem sei die Entscheidung nicht leicht gewesen, berichtet Staffelleiter Bernd Weireter. „Eine klassische Gegenüberstellung mit allen Für- und Wider-Kriterien, bei denen auch die Erfahrungen mit den letzten beiden aus zweiter Hand angeschafften Fahrzeugen berücksichtigt und gewertet wurden, ergab schließlich den Beschluss: Wir investieren diesmal in einen Neuwagen.“

Um zudem den besonderen BOS-Bestimmungen Folge leisten zu können, reicht ein Fahrzeug im „Rohzustand“ allein allerdings nicht aus. „Zu den Anschaffungskosten in der Grundausstattung, die etwa 45.000 Euro betragen, kommen weitere 10.000 Euro für den Ausbau dazu“, erläutert Fucker. Diese umfassen die Installationen für die Funkgeräte, die Sondersignal- und Klimaanlage, die Standheizung, die Hundeboxen sowie die Materialverlastung. „Damit sind wir bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von 55.000 Euro. Weil wir die vergangenen Jahre fleißig und sparsam waren, können wir jetzt zwar unsere Rücklagen in Höhe von 30.000 Euro einsetzen, es bleibt aber trotzdem noch eine Differenz von 25.000 Euro, die wir jetzt aufbringen müssen.“

Der ursprüngliche Plan, den erfahrungsgemäß durchaus realistischen Betrag von ca. 8.000 Euro bei Aktivitäten, wie beispielsweise Straßensammlungen und Charity-Shopping, sowie an verschiedenen Aktionstagen zu beschaffen, und den restlichen Fehlbetrag von 17.000 Euro über Zuwendungen auf verschiedenen Plattform zusammenzubekommen, wird wegen der Corona-Krise, deren Einschränkungen und Folgen wohl nicht aufgehen. „Stattdessen werden wir nun noch mehr auf Spenden angewiesen sein“, bedauert die Bereitschaftsleitung. Insofern hoffen sie jetzt auf viele Wohltäterinnen und Wohltäter, denn: „Jeder noch so kleine Betrag zählt und hilft uns.“ Wobei dies gleichbedeutend ist mit einer Hilfe, die auch anderen hilft. 
(Text: Adriana Rossi
aropra Presse- und PR-Service, www.aropra.de)


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(15.06.2020)
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen SAN Prüfung!



In den Pfingstferien haben zwei unserer Mitglieder die Zeit genutzt und die Fachdienstausbildung zum Sanitätshelfer gemacht und mit der Prüfung erfolgreich abgeschlossen.
Herzlichen Glückwunsch an Heidi Bötticher und Sarah Kurz!
Vielen Dank, an alle, die diesen Kurs ermöglicht haben!

 

(09.06.2020)
Juhu, wir dürfen wieder trainieren!

Endlich dürfen wir wieder trainieren, zwar mit Auflagen und unter Beachtung einiger Hygieneregeln. Aber das ist kein Problem.


(27.04.2020)
Kein Training...

Leider dürfen auch wir uns nicht zum normalen Trainings- und Ausbildungsbetrieb treffen. Trotzdem halten wir unsere Hund ffit. Jeder macht das auf seine Weise. Die einen gehen z.B. Fahrrad fahren,  die anderen Hunde dürfen Dummys suchen. 

Außerdem gibt es immer wieder Aufgaben für die Hundeführer und ihre Hunde, die gut alleine Zuhause Trainiert werden können. Dazu gehören im Moment Gehorsamsaufgaben wie die Ablage und das Vorausschicken des Hundes. 
Beim Voraus schicken muss der Hund aus dem Fußlaufen heraus, ca. 20m nach vorne geschickt werden. Der Hundeführer bleibt stehen, während der Hund vor läuft. Ist er bei ca. 20m angekommen, ruft der Hundeführer ein Platz oder ein Steh und der Hund muss das Kommando sofort ausführen.
Die Ablage brauchen wir immer wieder wenn Hunde z.B. warten sollen wenn der Hundeführer eine verletzte Person betreut.
Deshalb üben wir, dass der Hund auch längere Zeit an einer Stelle liegen bleibt. Auch unter erschwerten Bedingungen, wie z.B. Mexx der liegen bleiben muss, obwohl um ihn herum viele Leckerlis liegen.



(16.03.2020)
Keine Prüfungen in diesem Frühjahr

Die Auswirkungen des Coronavirus machen auch vor uns nicht halt...
An dieser Stelle war ein Bericht über die Flächenprüfung am vergangenen Samstag, den 14.März 2020  geplant. 3 Hundeführer hatten sich für diese Prüfung vorbereitet. 3 weitere Hundeführer wären nächste Woche und Ende April zur Flächenprüfung gefahren. Außerdem waren 5 unserer Hunde mit ihren Hundeführern für eine Trümmerprüfung im April angemeldet - leider kam dann am Freitag die Absage aller Prüfungen bis Ende Juni.
Deshalb können wir leider die Anzahl der geprüften Hunde aktuell nicht aufstocken.
Allerdings stehen wir nach wie vor mit 7 geprüften Hunden für  Sucheinsätze zur Verfügung.



(06.03.2020)
Rettunghundestaffel trainiert Ernstfall

Ein, aufgrund eines heftigen Sturmes teileingestürztes Gebäude und mehrere vermisste Personen, so lautete die Einsatzlage für die knapp 30 Einsatzkräfte, die am 04. März an einer unangekündigten Einsatzübung in Hohenmemmingen teilnahmen.
Normalerweise trainieren die Hundeteams der DRK Rettungshundestaffel Heidenheim zwei Mal pro Woche und verbringen dabei viel Zeit für die Ausbildung in den Wäldern im ganzen Landkreis und darüber hinaus auch in verlassenen Gebäuden. Neben der eigentlichen Arbeit mit dem Hund finden aber im Vorfeld viele weitere Schulungen und Ausbildungen für den Hundeführer statt. So stehen neben Einsatztaktik, Erste Hilfe am Hund, Funklehrgang, Karten- und Kompasskunde auch die Versorgung von angetroffenen Verletzten im Vordergrund. Und damit die Kombination der erlernten Kenntnisse auch im Ernstfall angewandt werden kann, wurden 4 Hundeteams gegen 18.30 Uhr über die Leitstelle Ostalb alarmiert.
Ort der Einsatzübung war das Firmengelände der Firma Fetzer-Bau in Hohenmemmingen. Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort wurde deutlich, dass aufgrund der erkannten Gefahren eine ordentliche Ausleuchtung des Geländes unerlässlich ist. So wurde kurzerhand der Fachdienst „Technik und Sicherheit“ des Kreisverbandes Heidenheim nachalarmiert, der dann mit 3 Einsatzkräften und dem Lichtmastanhänger schnell vor Ort war.
Unterstützt wurde die Übung durch 5 Helfer, die gerade in Aalen ein Projekt beim DRK über ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Sie wurden sowohl als vermisste Personen eingesetzt, als auch als besorgte Angehörige, die entsprechend durch die Einsatzkräfte beruhigt und betreut wurden.
Schnell waren die Opfer durch die Vor- und Nachsuche der Hundetrupps gefunden. Dann galt es die medizinische Versorgung sicherzustellen und mit der teilweise schwierigen Bergung der verletzten Personen zu beginnen. Weitere Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel wurden dann als Ersatz für die teilweise erschöpften Hunde und Hundeführer nachgeordert. Auch wurde ein Team dafür abgestellt, die Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort mit einem heißen Getränk und einer kleinen Mahlzeit sicher zu stellen.
Bei der abschließenden Nachbesprechung gab es auch anerkennende Worte von Wolfgang Fetzer, Inhaber von Fetzer-Bau: „Ich halte die Arbeit der Rettungshundestaffel für sehr wichtig, von daher war ich gerne bereit, mein Firmengelände für diese Übung zur Verfügung zu stellen“.
Die nächste Herausforderung für die Staffel ist die Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges. Nach 22 Dienstjahren muss das bisherige in den nächsten Monaten ersetzt werden
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