Herzlich willkommen bei der DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim


Auch in Corona Zeiten sind wir für sie da. Wir helfen bei den Blutspenden im Kreis Heidenheim oder auch beim Einkaufservice des DRK Heidenheim mit außerdem sind wir jederzeit für Einsätze bereit.



(27.04.2020)
Kein Training...

Leider dürfen auch wir uns nicht zum normalen Trainings- und Ausbildungsbetrieb treffen. Trotzdem halten wir unsere Hund ffit. Jeder macht das auf seine Weise. Die einen gehen z.B. Fahrrad fahren,  die anderen Hunde dürfen Dummys suchen. 

Außerdem gibt es immer wieder Aufgaben für die Hundeführer und ihre Hunde, die gut alleine Zuhause Trainiert werden können. Dazu gehören im Moment Gehorsamsaufgaben wie die Ablage und das Vorausschicken des Hundes. 
Beim Voraus schicken muss der Hund aus dem Fußlaufen heraus, ca. 20m nach vorne geschickt werden. Der Hundeführer bleibt stehen, während der Hund vor läuft. Ist er bei ca. 20m angekommen, ruft der Hundeführer ein Platz oder ein Steh und der Hund muss das Kommando sofort ausführen.
Die Ablage brauchen wir immer wieder wenn Hunde z.B. warten sollen wenn der Hundeführer eine verletzte Person betreut.
Deshalb üben wir, dass der Hund auch längere Zeit an einer Stelle liegen bleibt. Auch unter erschwerten Bedingungen, wie z.B. Mexx der liegen bleiben muss, obwohl um ihn herum viele Leckerlis liegen.



(16.03.2020)
Keine Prüfungen in diesem Frühjahr

Die Auswirkungen des Coronavirus machen auch vor uns nicht halt...
An dieser Stelle war ein Bericht über die Flächenprüfung am vergangenen Samstag, den 14.März 2020  geplant. 3 Hundeführer hatten sich für diese Prüfung vorbereitet. 3 weitere Hundeführer wären nächste Woche und Ende April zur Flächenprüfung gefahren. Außerdem waren 5 unserer Hunde mit ihren Hundeführern für eine Trümmerprüfung im April angemeldet - leider kam dann am Freitag die Absage aller Prüfungen bis Ende Juni.
Deshalb können wir leider die Anzahl der geprüften Hunde aktuell nicht aufstocken.
Allerdings stehen wir nach wie vor mit 7 geprüften Hunden für  Sucheinsätze zur Verfügung.



(06.03.2020)
Rettunghundestaffel trainiert Ernstfall

Ein, aufgrund eines heftigen Sturmes teileingestürztes Gebäude und mehrere vermisste Personen, so lautete die Einsatzlage für die knapp 30 Einsatzkräfte, die am 04. März an einer unangekündigten Einsatzübung in Hohenmemmingen teilnahmen.
Normalerweise trainieren die Hundeteams der DRK Rettungshundestaffel Heidenheim zwei Mal pro Woche und verbringen dabei viel Zeit für die Ausbildung in den Wäldern im ganzen Landkreis und darüber hinaus auch in verlassenen Gebäuden. Neben der eigentlichen Arbeit mit dem Hund finden aber im Vorfeld viele weitere Schulungen und Ausbildungen für den Hundeführer statt. So stehen neben Einsatztaktik, Erste Hilfe am Hund, Funklehrgang, Karten- und Kompasskunde auch die Versorgung von angetroffenen Verletzten im Vordergrund. Und damit die Kombination der erlernten Kenntnisse auch im Ernstfall angewandt werden kann, wurden 4 Hundeteams gegen 18.30 Uhr über die Leitstelle Ostalb alarmiert.
Ort der Einsatzübung war das Firmengelände der Firma Fetzer-Bau in Hohenmemmingen. Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort wurde deutlich, dass aufgrund der erkannten Gefahren eine ordentliche Ausleuchtung des Geländes unerlässlich ist. So wurde kurzerhand der Fachdienst „Technik und Sicherheit“ des Kreisverbandes Heidenheim nachalarmiert, der dann mit 3 Einsatzkräften und dem Lichtmastanhänger schnell vor Ort war.
Unterstützt wurde die Übung durch 5 Helfer, die gerade in Aalen ein Projekt beim DRK über ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Sie wurden sowohl als vermisste Personen eingesetzt, als auch als besorgte Angehörige, die entsprechend durch die Einsatzkräfte beruhigt und betreut wurden.
Schnell waren die Opfer durch die Vor- und Nachsuche der Hundetrupps gefunden. Dann galt es die medizinische Versorgung sicherzustellen und mit der teilweise schwierigen Bergung der verletzten Personen zu beginnen. Weitere Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel wurden dann als Ersatz für die teilweise erschöpften Hunde und Hundeführer nachgeordert. Auch wurde ein Team dafür abgestellt, die Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort mit einem heißen Getränk und einer kleinen Mahlzeit sicher zu stellen.
Bei der abschließenden Nachbesprechung gab es auch anerkennende Worte von Wolfgang Fetzer, Inhaber von Fetzer-Bau: „Ich halte die Arbeit der Rettungshundestaffel für sehr wichtig, von daher war ich gerne bereit, mein Firmengelände für diese Übung zur Verfügung zu stellen“.
Die nächste Herausforderung für die Staffel ist die Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges. Nach 22 Dienstjahren muss das bisherige in den nächsten Monaten ersetzt werden
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